Datensouveränität in der Frauengesundheit: Anforderungen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten
mit Sophie Grimme
11. März 2026, 13:00 UhrUnsere Veranstaltung beginnt in
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Der Vortrag gibt einen Einblick in die aktuelle Forschung zum Umgang mit Daten im Bereich der digitalen Frauengesundheit. Auf Basis von Analysen der Privacy Policies von FemTech-Anwendungen sowie den tatsächlichen Anforderungen und Erwartungen von Nutzerinnen wird sichtbar, wie bislang intransparente Datenpraktiken entstehen und welche konkreten Nachteile dies für Betroffene haben kann. Darauf aufbauend werden forschungsbasierte Ansätze vorgestellt, wie digitale Technologien echte Datensouveränität und Kontrolle für Nutzerinnen ermöglichen können.
Sophie Grimme
Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am OFFIS - Institut für Informatik in Oldenburg und promoviert an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich Human-Computer Interaction. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Gestaltung digitaler Gesundheitstechnologien und der Frage, wie Data Agency – also selbstbestimmter Umgang mit persönlichen Daten – im Kontext von Frauengesundheit konkret umgesetzt werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf menstruationsbezogenen Technologien (BMWK Projekt Health-X dataLOFT), postpartalen Unterstützungsangeboten (BMBF Projekt NEST) und Fragen von Datenschutz und Transparenz in FemTech-Anwendungen. Dabei verbindet sie qualitative Forschung mit gestalterischen Ansätzen und entwickelt prototypische Systeme, die Selbstbestimmung, Kontrolle und Verständlichkeit im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten stärken.
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