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Eine Plattform für die Datendebatte

Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

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Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

Inhalt

Einreichungsphase zum Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz läuft

Leipzig, 09. April 2019. Der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz geht in die dritte Runde: Zusammen mit dem Deutschen Spendenrat und dem Verein Deutsche Fachpresse prämiert die Bundesstiftung mit Sitz in Leipzig ausgewogenen Journalismus im Themenfeld Datenschutz und Privatheit. Die Einreichungsfrist für den mit 5.000 Euro dotierten Preis endet am 1. Juli 2019. Der Preis wird im Herbst 2019 in Berlin verliehen.

Die Stiftung Datenschutz prämiert in diesem Jahr zum dritten Mal journalistische Arbeiten, die sich durch ausgewogene Einordnung und verständliche Erklärung komplexer Vorgänge mit Bezug zum Datenschutz auszeichnen. Neben dem Verband Deutsche Fachpresse unterstützt erstmals der Deutsche Spendenrat die Preisvergabe. „Dass wir einen weiteren Partner gewinnen konnten, zeigt die gestiegene Bedeutung des Themas. Immer wieder nehmen wir Debatten wahr, die hitzig und einseitig geführt werden. Wir meinen: Komplexe Sachverhalte brauchen ausgewogene und differenzierte Berichterstattung“, erklärt Frederick Richter, Vorstand der Stiftung Datenschutz, den Auftrag des Preises. 

Erstmals wird der Preis in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Spendenrat  auf einer eigenständigen Veranstaltung im Herbst 2019 in Berlin verliehen.

Hauptkriterium ist eine differenzierte Darstellung von Risiken und Chancen, die der Umgang mit personenbezogenen Informationen bietet. Daneben werden fachliche und stilistische Elemente (Expertise, Aussagekraft, Recherchetiefe, Originalität) berücksichtigt.

Auch in diesem Jahr ist die Jury hochkarätig  und ausgewogen mit Journalisten, Verlegern sowie Vertretern aus Politik und Gesellschaft besetzt. Dabei sind u.a. Wikimedia-Präsidiumsmitglied und freie Journalistin Mirjam Stegherr, der Preisträger des Jahres 2017 Adrian Lobe sowie die Geschäftsführerin des Beuth-Verlags, Marion Winkenbach. 

Gesucht werden Texte aller journalistischer Gattungen, die Datenschutzthemen in differenzierter Weise darstellen und zwischen dem 1. Juni 2018 und dem 1. Juli 2019 in deutscher Sprache in einem Printmedium oder online erschienen sind und nicht mehr als 20.000 Zeichen umfassen. Die einzureichenden Texte können mit multimedialen Elementen illustriert sein, rein audiovisuelle Werke oder deren Transkripte sind jedoch nicht zugelassen. Die Beiträge können sowohl von den Autorinnen und Autoren selbst wie auch von Dritten eingereicht werden.

Die Arbeiten müssen bis zum 1. Juli 2019, 12 Uhr per Mail an journalistenpreis@stiftungdatenschutz.org oder an die Postadresse der Stiftung Datenschutz geschickt werden.

Wer bewertet?

Eine Jury aus unabhängigen Personen wählt den aus ihrer Sicht besten Beitrag aus. Mitglieder der Jury sind u.a.:

  • Christoph Bertling, Handelsblatt Fachmedien
  • Prof. Dr. Peter Bräutigam, Deutscher Anwaltverein / Noerr LLP
  • Tobias Freudenberg, Neue Juristische Wochenschrift (NJW), Verlag C.H. BECK
  • Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  • Adrian Lobe, freier Journalist und erster Preisträger des Journalistenpreises
  • Melanie Reinsch, Berliner Zeitung
  • Martin Schallbruch, Digital Society Institute der European School of Management and Technology, Berlin
  • Prof. Dr. Rolf Schwartmann, GDD - Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit
  • Mirjam Stegherr, Wikimedia Deutschland / freie Journalistin
  • Dr. Uwe Vorkötter, HORIZONT, dfv Mediengruppe
  • Marion Winkenbach, Beuth Verlag

Einsendeschluss ist am Montag, 01. Juli 2019, 12:00 Uhr

Preisgeld

Der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz ist mit 5.000 EUR dotiert.

Verleihung

Der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz wird im Herbst 2019 in Berlin verliehen.

Grußwort Ulrich Kelber

Tagtäglich werden wir von Informationen überflutet, gute und schlechte, wahre und falsche, spannende und nichtssagende, wichtige und unwichtige. Dieses Übermaß an Informationen zu sortieren, zu prüfen, zu bewerten und verständlich aufzuarbeiten ist die Aufgabe von Journalismus. (Foto: Bundesregierung/Kugler) Mehr!

Laura Cwiertnia erhält den Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz 2018

Was macht Alexa mit all dem, was die Leute ihr erzählen? Dieser Frage ging Laura Cwiertnia in einem Beitrag in der ZEIT nach und erhält für die spannend sowie ausgewogen aufbereiteten Antworten den Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz, der in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse verliehen wird. Das Selbsterfahrungsstück der Wirtschaftsredakteurin wurde von einer Fachjury als besonders preiswürdig bewertet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird zum zweiten Mal vergeben. Mehr

Adrian Lobe mit Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz ausgezeichnet

In Anerkennung der besonders ausgewogenen Darstellung von Chancen und Risiken des Umgangs mit Daten in einer digitalisierten Welt und der herausragenden journalistischen Qualität, erhält Adrian Lobe den Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz, der in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse erstmals vergeben wird. In seinem Essay "Wir haben sehr wohl etwas zu verbergen" schildert er auf ZEIT Online das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und technischen Innovationen. Im Beisein der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, des Stiftungsvorstands Frederick Richter sowie von Stefan Rühling, Sprecher der Deutschen Fachpresse, nahm der freie Journalist die Urkunde und das Preisgeld von 5.000 Euro beim Fachpresse-Empfang auf der Frankfurter Buchmesse entgegen.Mehr...