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Eine Plattform für die Datendebatte

Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

Eine Plattform für die Datendebatte

Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

Inhalt

Aktuelles

Veranstaltungen

Die ePrivacy-Verordnung – wo stehen wir?

 

Gerade erleben wir die größte Reform im Datenschutz seit Jahrzehnten, und ein weiterer wichtiger Schritt steht an: Die EU-Datenschutzgrundverordnung soll um eine ePrivacy-Verordnung ergänzt werden. Noch bevor das 2016 beschlossene europäische Datenschutzrecht überhaupt angewendet wird, ist die rechtspolitische Diskussion daher wieder voll entbrannt. Was wird die neuerliche Reform den Bürgerinnen und Bürgern bringen? Worauf müssen sich die Unternehmen einstellen? Welche Unsicherheiten sind in der Zeit bis zum Inkrafttreten zu erwarten? Diesen Fragen widmen wir uns am 10. Januar bei unserem DatenTag in Berlin – genau ein Jahr nach Vorlage des Entwurfs zur ePrivacy-Verordnung.

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Veranstaltungen

Chancen und Risiken bei der Datenübertragbarkeit: Stiftung Datenschutz stellt Studie zur Datenportabilität in Berlin vor

Ab 2018 können Nutzer ihre Daten von einem Anbieter zu einem anderen mitnehmen – von einem sozialen Netzwerk zum anderen; von einer Versicherung zur nächsten. Neben diesen naheliegenden Möglichkeiten sind auch noch viele andere Datentransfers denkbar. Was nach großer Freiheit für Verbraucher und nach einer Chance klingt, bestehende Monopole im Digitalmarkt aufzubrechen, kann allerdings auch Risiken mit sich bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Stiftung Datenschutz. Die Ergebnisse wurden am 29. November 2017 der Öffentlichkeit präsentiert und mit internationalen Experten diskutiert. Sehen Sie hier das Video der Veranstaltung.Mehr

Journalistenpreis

And the winner is... Adrian Lobe gewinnt den Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz

In Anerkennung der besonders ausgewogenen Darstellung von Chancen und Risiken des Umgangs mit Daten in einer digitalisierten Welt und der herausragenden journalistischen Qualität, erhält Adrian Lobe den Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz, der in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse erstmals vergeben wird. In seinem Essay "Wir haben sehr wohl etwas zu verbergen" schildert er auf ZEIT Online das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und technischen Innovationen. Im Beisein der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, des Stiftungsvorstands Frederick Richter sowie von Stefan Rühling, Sprecher der Deutschen Fachpresse, nahm der freie Journalist die Urkunde und das Preisgeld von 5.000 Euro beim Fachpresse-Empfang auf der Frankfurter Buchmesse entgegen. Zur Pressemitteilung hier.

Themen

DIGITALE ETHIK - EIN DENKIMPULS

Seit Anfang 2017 widmet sich die Initiative D21 e. V. im Rahmen einer Arbeitsgruppe intensiv dem Thema Digitale Ethik, um Impulse zur Gestaltung der Digitalisierung zu geben. Damit sollen die Auswirkungen der Digitalisierung durch neue Formen der Datifizierung, Automatisierung, Virtualisierung und Mensch-Maschine-Interaktion mit einer gesellschaftlichen Bewertung und ethischer Einordnung flankiert werden. Den ersten Denkimpuls hat nun die Stiftung Datenschutz mit dem Papier "Grundlagen der digitalen Ethik - eine normative Orientierung in der vernetzten Welt" vorgelegt. Mehr

Veranstaltung

Datenschutz im 21. Jahrhundert – zwischen Selbstpreisgabe und Datensouveränität

Datenthemen rücken in immer mehr Diskussionsfeldern und Politikbereichen nach vorne. Technologische Neuerungen und viele praktische Innovationen sind ohne extensive und intensive Nutzung von Daten kaum mehr denkbar – das Schlagwort Big Data erklingt überall. Dieses leistungsstarke Auswerten unstrukturierter Datenmassen kann neue Erkenntnisse liefern. Doch vieles passt dabei nicht zu den herkömmlichen datenschutzrechtlichen Grundsätzen. Zu Datenschutz-Fragen von morgen und übermorgen diskutierten wir mit Hans-Georg Engelke (Staatssekretär im BMI), Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig (Bundesjustizminister a.D.) und Prof. Dr. Jürgen Kühling (Universität Regensburg). Sehen Sie hier das Video zum Event.Mehr

Aktuelles

TCDP: Stiftung Datenschutz übernimmt neuen Zertifizierungsstandard für Cloud Computing

Mehr als zwei Drittel der Unternehmen speichern und bearbeiten ihre Daten nicht mehr ausschließlich lokal. Besonders für kollaboratives Arbeiten ist eine Cloud-Lösung unerlässlich geworden. Doch sind Clouds immer sicher und welchem Siegel kann man vertrauen? Die Stiftung Datenschutz bietet dafür auf der neu gestalteten Internetseite www.tcdp.de nun Informationen zum sicheren Standard TCDP, der den hohen bundesdatenschutzrechtlichen Anforderungen entspricht und Rechtssicherheit für Unternehmen und Anwender bietet. Mehr

Aktuelles

Handreichung Datenschutzkommunikation

Datenschutz ist ein Wettbewerbvorteil! Mit einer besseren Datenschutzkommunikation können Unternehmen und Organisationen juristische Probleme vermeiden und Kosten sparen.
Zusammen mit der Universität Passau gibt die Stiftung Datenschutz eine laufend aktualisierte Handreichung für größere Verständlichkeit und eine rechtssichere Ansprache aller relevanten Zielgruppen heraus.
Die Unterlagen werden als offenes Format angeboten und können jederzeit auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.Mehr

Studie

Einfache Wege zu mehr Privatheit – Stiftung Datenschutz legt Studie zum Einsatz von PIMS vor

Wenn wir digitale Dienste nutzen wollen, müssen wir uns damit einverstanden erklären, dass die Anbieter der Dienste unsere persönlichen Daten speichern und verarbeiten. Diese Einwilligung muss "informiert" und freiwillig sein. Das führt oft dazu, dass die Einwilligungserklärungen, welche die Anbieter uns vorlegen, meist lang und kompliziert sind - und dass wir immer öfter "Ich stimme zu" anklicken, ohne alles gründlich gelesen und verstanden zu haben. Das schadet dem beiderseitigen Vertrauen. Die Stiftung Datenschutz untersuchte über ein Jahr lang die Möglichkeiten, den oftmals recht unübersichtlichen Einwilligungsprozess im Umgang mit unseren digitalen Daten einfacher und praxisnäher zu gestalten. In exklusiver Runde und vor internationalem Publikum legte die Stiftung am 30. März 2017 ihren Abschlussbericht in Berlin vor.Mehr

Veranstaltung

Renate Nikolay fordert Nachbesserungen bei Öffnungsklauseln

Die EU-Kommission drängt auf Nachbesserungen an dem umstrittenen Gesetzentwurf, mit dem die Bundesregierung das hiesige Recht an die in 400 Tagen greifende europäische Datenschutzreform anpassen will. Das Bundeskabinett sei mit der Initiative zwar allen anderen Mitgliedsstaaten voraus, räumte die Kabinettschefin von Justizkommissarin Věra Jourová, Renate Nikolay, am 20. April bei einer Veranstaltung der Stiftung Datenschutz in Berlin ein. Die Bezugnahme auf mögliche Öffnungsklauseln durch die Bundesregierung bereite Nikolay jedoch Sorge. Über die Veranstaltung berichtete u.a. das Nachrichtenportal heise online.

Veranstaltung

Hamburger Justizsenator Steffen: Datenschutz und Innovation gehören zusammen

Ungefähr 150 Gäste folgten dem Ruf der Stiftung Datenschutz und kamen in den Innovationscampus der Handelskammer Hamburg. Auf dem DatenTag Hamburg verfolgten sie spannende Vorträge rund um das Thema Datenschutz und Innovation. Dass dieses Wortpaar kein Gegensatz darstellen muss, unterstrich eindrücklich der Hamburger Justizsenator Dr. Till Steffen (Die Grünen): "Ich habe in letzter Zeit mit wohlwollendem Interesse wahrgenommen, dass große Unternehmen auf Datenschutz und Datensicherheit in ihrer Kommunikation setzen." Damit trägt die Wirtschaft endlich der marktstrategischen Bedeutung des Themas Rechnung. Alle Vorträge finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.Mehr

Presse

„Building Bridges“ - Stiftung Datenschutz bringt deutsche und irische Politiker an einen Tisch

Auf Einladung der Stiftung Datenschutz kam heute in Berlin Dara Murphy, irischer Staatsmi-nister für den digitalen Binnenmarkt und Datenschutz mit deutschen Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Aufsichtsbehörden zusammen. In offener Runde wurden ge-meinsame Perspektiven entwickelt. Mit dem Minister und dem irischen Botschafter diskutier-ten u.a. die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk, der netzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Thomas Jarzombek sowie Jyn Schultze-Melling, Direktor Privacy Policy Europa bei Facebook, und der Datenschutzexperte Peter Schaar. Mehr

Die Stiftung stellt sich vor

Die Stiftung Datenschutz wurde 2013 von der Bundesregierung gegründet. Aufgabe der unabhängigen Einrichtung ist die Förderung eines effizienten Privatsphärenschutzes. Die Bundesstiftung bringt als Diskussionsplattform zur Datenpolitik die unterschiedlichen Akteure in diesem Feld zusammen.

Als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Datenschutzaufsicht, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt sie Vorschläge für praxisgerechte Lösungen. Die Umsetzung der europäischen Datenschutzreform unerstützt die Stiftung als neutrale Informationsplattform.

Im Bereich der Datenschutzzertifizierung verwaltet die Stiftung Datenschutz den Zertifizierungsstandard Trusted Cloud-Datenschutzprofil (TCDP). Zur Stiftung

Themen

Trusted Cloud

Das Technologieprogramm Trusted Cloud des BMWi soll Unternehmen dabei unterstützen, Vertrauen in Cloud Services aufzubauen. Darin wurden einheitliche und transparente Bewertungskriterien für die Cloud-Nutzung geschaffen. Denn Unternehmen sind dafür verantwortlich, dass der Cloud-Betreiber personenbezogene Daten, die das Unternehmen in der Cloud verarbeitet, vorschriftsmäßig schützt. Das kann ein Unternehmen jedoch kaum selbst zuverlässig kontrollieren.

Die Cloud wächst: Immer mehr IT-Dienstleistungen werden im Wege von Cloud-Computing angeboten. Dabei wird Rechen- oder Speicherleistung über das Netz bereitgestellt. Die Datenschutz-Zertifizierung von Cloud-Diensten ist eine wesentliche Hilfestellung für die datenschutzkonforme Nutzung der Dienstleistung. Hierbei spielt die Stiftung Datenschutz künftig eine entscheidende Rolle als neutrale Stelle für die Verwaltung eines geeigneten Kriterienkatalogs. Mehr

Projekt Einwilligung

Nutzer müssen andauernd in die Nutzungen persönlicher Daten einwilligen, und die Datenschutzerklärungen sind oft versteckt, seitenlang oder schlicht unverständlich. Die Stiftung Datenschutz widmet sich daher dem Themenfeld „Einwilligung & Transparenz“ in einem Forschungsvorhaben mit renommierten Experten. Ziel des Projekts ist es, der Politik konkrete Handlungsempfehlungen zu geben, welche technischen Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen notwendig sind. Mehr

Zertifizierung

Als unabhängige Einrichtung auf Bundesebene nimmt die Stiftung Datenschutz die Aufgabe wahr, mehr Transparenz im Markt der datenschutzbezogenen Prüfung und Zertifizierung zu schaffen. Mehr

Buchreihe DatenDebatten

Was wird uns Privatheit im 21. Jahrhundert bedeuten? Die Stiftung Datenschutz begleitet die Zukunft des Datenschutz in einem Sammelband und versteht sich als Diskussionsplattform zur Privatheit. Welche Entwicklungen im Bereich eHealth zu erwarten sind, untersucht der zweite Sammelband „Big Data im Gesundheitswesen“. Die zentrale Fragestellung: Tragen digitale Gesundheitsangebote zur Steigerung der Lebensqualität bei oder führen sie zum Autonomieverlust des Bürgers und zwingen ihn zur Selbstoptimierung? Mehr

Datenportabilität

Wenn im Mai 2018 die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt, hat erstmals jede Person das „Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten“. Im Dezember 2017 legte die Stiftung Datenschutz eine umfassende Studie zu Chancen und Risiken vor und erörtert in einem Projekt mögliche Wege zur praktischen Umsetzung des Rechts auf Datenübertragbarkeit. Mehr

Veranstaltungen