Das Stiftungsvermögen

Die Stiftung Datenschutz wurde 2013 von der Bundesrepublik Deutschland mit einem Stiftungsvermögen von 10 Mio Euro ausgestattet. Davon konnte die Stiftung satzungsgemäß in den Folgejahren 2 Mio Euro für die Umsetzung der Stiftungszwecke verbrauchen.

Das Grundstockvermögen der Stiftung stammt aus dem Bundeshaushalt. Es ist sicher anzulegen, um dieses öffentliche Kapital vor Risiken zu schützen und möglichst dauerhaft im Bestand zu erhalten. In Anlagerichtlinien hat die Stiftung Maßgaben für die Vermögensverwaltung aufgestellt, u.a. eine begrenzte Aktienquote. Damit die Stiftung ihre Zwecke auch bei schwieriger Kapitalmarktlage und Nullzinsphase angemessen verfolgen kann, ist sie auf externe Finanzierungsquellen angewiesen. Sie darf nach der Satzung Zuwendungen, Zustiftungen und Spenden annehmen. Bei allen von außen zufließenden Mitteln wird jedoch streng darauf geachtet,  dass dadurch die Unabhängigkeit der Stiftung und die Neutralität ihrer Arbeit nicht gefährdet wird.

Im Jahr 2013 erhielt die Stiftung Datenschutz eine Zuwendung in Höhe von 0,2 Mio Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums der Justiz. In den Jahren 2015 bis 2017 erhielt die Stiftung Projektmittel vom Bundesministerium des Innern in Höhe von durchschnittlich 0,3 Mio Euro. Im Herbst 2020 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, dass die Stiftung in die institutionelle Förderung des Bundes aufgenommen wird. Sie erhält im Jahr 2021 eine Zuwendung aus dem Etat des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat in Höhe von 0,7 Mio Euro.