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Die Stiftung Datenschutz leistet einen wichtigen Beitrag zu einem besseren digitalen Miteinander.

Frederick Richter, Stiftungsvorstand

Die Stiftung Datenschutz leistet einen wichtigen Beitrag zu einem besseren digitalen Miteinander.

Frederick Richter, Stiftungsvorstand

Inhalt

DIE STIFTUNG

Die Stiftung wurde 2013 von der Bundesregierung gegründet. Stifterin ist die Bundesrepublik Deutschland. Aufgabe der unabhängigen Einrichtung ist die Förderung des Datenschutzes. Hierzu bietet sie eine Plattform zur Diskussion zu Fragen der Datenpolitik und informiert zur Umsetzung des Datenschutzrechts in der Praxis. Die Bundestiftung versteht sich als Schnittstelle zwischen Politik, Aufsichtsbehörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Stiftung Datenschutz ist gemeinnützig und neutral; sie agiert frei von gewerblichen oder aufsichtspolitischen Interessen.

Inhaltlich widmet sich die Stiftung vor allem der Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung. Diese wichtige Gesetzeswerk stellt gerade kleine und mittelgroße Unternehmen und nicht-gewerbliche Organisationen vor teilweise große Herausforderungen. Die Stiftungsarbeit unterstützt daher die Verbreitung von grundsätzlichem Wissen und die Sensibilisierung der Beschäftigten in Bezug auf das neue Datenschutzrecht. Außerdem fördert sie den fachlichen Austausch zwischen Aufsicht und Praxis in öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen. 

Zum wissenschaftlichen Diskurs trägt die Stiftung Datenschutz durch die seit 2016 von ihr herausgegebene Schriftenreihe DatenDebatten bei. In den Sammelbänden der Reihe beleuchten Expertinnen und Experten aus verschiedenen fachlichen Disziplinen einzelne Aspekte der Verwendung und des Schutzes von Daten.

 

Vorstand Frederick Richter zu den Aufgaben der Stiftung Datenschutz

Stiftungsmodell sichert Unabhängigkeit

Der Weg, den die Bundesrepublik mit der Gründung einer Stiftung ging, sichert eine langfristige Möglichkeit zur Verfolgung der Ziele im Datenschutz. Eine Stiftung ist auf Dauer angelegt und kann ungeachtet tagespolitischer Diskussionen langfristige Lösungswege verfolgen. Weder bietet die Stiftung Datenschutz wie ein Unternehmen eigene gewerbliche Dienste an, noch hat sie wie eine Behörde hoheitliche Befugnisse. Aus dieser neutralen Stellung heraus will unsere Einrichtung eine Plattform des Austauschs für alle Interessen sein. Von hier aus sollen Diskussionsprozesse zwischen Gesellschaft, Staat und Wirtschaft über die Zukunft des Datenschutzes initiert und gefördert werden. Der Deutsche Bundestag hat bereits 2012 die von der Bundesregierung vorgenommene Stiftungsgründung begrüßt und als wesentlichen Beitrag zum Datenschutz und zu mehr Vertrauen in die Wirtschaft anerkannt. Das Parlament sah die beabsichtigte Stärkung der Sensibilität für den Wert eigener Daten, die Verbesserung von Wissen über eigene Möglichkeiten, sparsam mit persönlichen Informationen umzugehen und die Unterstützung bewusster und eigenverantwortlicher Entscheidungen, wem welche Daten zur Verfügung gestellt werden, als wichtigen Baustein eines modernen Datenschutzes in Deutschland. Die unserer Einrichtung zuerkannte Gemeinnützigkeit verbietet bei allem eine einseitige Vorgehensweise; sie erfordert es, die Förderung des Datenschutzes zum allgemeinen Wohl zu verfolgen.