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Eine Plattform für die Datendebatte

Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

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Wie können personenbezogene Daten effektiv und effizient geschützt werden? Wie bleibt Innovation trotzdem möglich? Die Bundesstiftung bietet ein Forum für die notwendige Diskussion.

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In diesen Monaten wurden selbst eher technikferne Menschen daran erinnert, dass ihr Gesicht ein wichtiges Datum ist, welches zunehmend funktionalisiert wird: Beim Kauf eines Skipasses wird ihr Antlitz abgelichtet. Bei Benutzung der Wintersportanlagen wird sodann das gespeicherte Foto mit der Erscheinung der tatsächlich nutzenden Person zur Berechtigungsprüfung abgeglichen. Weitaus elaborierter geht es zu, wenn die Funktionalisierung nicht per simplem Sichtvergleich erfolgt, sondern mittels detaillierter Auswertung des Scans und wenn es darum geht, das Gesicht nicht in humaner Entscheidung zu erkennen, sondern mittels Algorithmus. Mehr

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Gerd Landsberg schlägt nun vor, dass die Kommunen mit diesen Daten Geld verdienen sollen - und zwar anonymisiert. Das heißt, dass private Unternehmen mit den Daten der Kommunen arbeiten könnten. Die Einnahmen sollen dann den Kommunen zugutekommen. Stiftungsvorstand Frederick Richter weist im Interview mit mephisto 97.6 darauf hin, dass die Daten richtig anonymisiert werden müssen. Mehr

Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt ab 25. Mai 2018. Die Stiftung Datenschutz und Trusted Shops haben sich gemeinsam den gängigsten Vorurteilen zum Thema Datenerfassung und Verarbeitung angenommen und klären auf: Welche Konsequenzen bringt die Verordnung mit sich und was bedeutet dies für jeden einzelnen? Antworten darauf liefert die beigefügte Infografik, die Sie gern rechtefrei verwenden dürfen. Mehr

Wer in der Datenökonomie künftig als vertrauenswürdiger und relevanter Akteur wahrgenommen werden will, ist gut beraten, der Datenhoheit der Nutzer und dem Management der Einwilligungen für die Datenüberlassung eine hohe strategische Bedeutung einzuräumen. Im Interview mit dem Blog bankstil.de erläutert Frederick Richter, warum sich Datenschutz und Innovation keinesfalls widersprechen müssen, wie eine deutsche bzw. europäische Alternative in der Datenökonomie aussehen könnte und weshalb wir eine Datenpolitik mit Augenmaß benötigen. Mehr

Ein Jahr nach Vorlage des Entwurfs zur ePrivacy-Verordnung diskutierten bei unserem DatenTag im Januar die Protagonisten leidenschaftlich zu den Aussichten dieses ambitionierten rechtspolitischen Vorhabens. Schon zuvor hatte sich uns ganz grundsätzlich die Frage gestellt, welchen Auswirkungen die neuerliche Verordnung wohl auf die Zukunft des Instruments der Einwilligung haben würde. Denn ePrivacy setzt voll auf die Einwilligung. Mehr

Kennen Sie das – Sie würden gerne Ihren Fitness- Tracker oder Ihren Stromversorger wechseln, doch der Aufwand, die einzelnen Daten vom alten Dienst abzufragen und beim neuen Anbieter wieder einzugeben, ist Ihnen zu hoch? Mit dem neuen europäischen Recht auf Datenübertragbarkeit haben Sie ab Mai 2018 das Recht, die von Ihnen bereitgestellten Daten von einem Anbieter direkt zu erhalten oder unmittelbar zu einem neuen Anbieter übertragen zu lassen. Unsere Broschüre erklärt Ihnen einfach und kurzweilig, wie es geht. Mehr

Mit dem neuen europäischen Recht auf Datenübertragbarkeit haben die Bürger ab Mai 2018 das Recht, ihre personenbezogenen Daten von einem Dienstanbieter direkt zu erhalten oder unmittelbar zu einem neuen Dienstleister übertragen zu lassen. Alle Unternehmen sind demnach verpflichtet, auf Anfrage jeder natürlichen Person die sie betreffenden und von ihr bereitgestellten personenbezogenen Daten in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format zu übermitteln. Das schafft Chancen für neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen, bringt aber auch Risiken bei der Umsetzung mit sich. Wir zeigen, wie Sie die Datenportabilität in Ihrem Unternehmen umsetzen können. Mehr

Leipzig/Berlin, 29. November 2017. Ab 2018 können Nutzer ihre Daten von einem Anbieter zu einem anderen mitnehmen – von einem sozialen Netzwerk zum anderen; von einer Versicherung zur nächsten. Neben diesen naheliegenden Möglichkeiten sind auch noch viele andere Datentransfers denkbar. Was nach großer Freiheit für Verbraucher und nach einer Chance klingt, bestehende Monopole im Digitalmarkt aufzubrechen, kann allerdings auch Risiken mit sich bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der vom Bund gegründeten Stiftung Datenschutz. Mehr

Wäre es nicht famos, könnten die Bürgerinnen und Bürger die bei einem Unternehmen zu ihnen vorhandenen Daten einfach zu einem anderen Dienstleister mitnehmen? „Ja“, dachte sich der europäische Gesetzgeber und schuf das neue Recht auf Datenübertragbarkeit. Eigentlich müsste es „Recht auf Datenerhalt und Datenübermittlung“ heißen – denn wenn die Datensubjekte bloß verlangen könnten, dass die Daten übertragbar vorgehalten würden, wäre das neue Instrument nur in Verbindung mit dem Auskunftsrecht aus Art. 15 DSGVO komplett. Tatsächlich kann aber allein aus Art. 20 DSGVO ein Erhalt der Daten (Abs. 1) oder deren Übermittlung an Dritte verlangt werden (Abs. 2). Mehr

Die digitale Revolution nimmt - ebenso wie zuvor die industrielle zuvor - Einfluss auf gesellschaftliche Strukturen und setzt neue Rahmenbedingungen für die Funktionsweise einzelner gesellschaftlicher Teilsysteme. Wenn man daher davon spricht, dass die Digitalisierung fast alle gesellschaftlichen Bereiche verändere, lohnt sich ein genauer Blick auf die Veränderungen im einzelnen Teilsystem, auf die daraus entstehenden Wechselwirkungen und auf die Folgen für die Gewährleistung der Grundfreiheiten. Da für letzteres das Rechtssystem zuständig ist, wird die Frage dringlicher, ob die herkömmlichen Rechtsinstrumente und Gesetzgebungsprozesse für die Netzregulierung noch adäquat sind. Mehr

Als Dialogplattform zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft möchte die Stiftung Datenschutz mit der vorliegenden Handreichung die wichtigsten gesetzlichen Regelungen zusammentragen und einfache Möglichkeiten aufzeigen, diese einzuhalten. Die hier vorliegende Zusammenstellung der wichtigsten datenschutzrechtlichen Bestimmungen für die kommende Bundestagswahl kann kostenfrei runtergeladen werden. Mehr

Seit Anfang 2017 widmet sich die Initiative D21 e. V. im Rahmen einer Arbeitsgruppe intensiv dem Thema Digitale Ethik, um Impulse zur Gestaltung der Digitalisierung zu geben. Nun startet die Dialogreihe „Denkimpulse zur Digitalen Ethik“, in der die in der AG Ethik entstehenden Diskussionsergebnisse sukzessive veröffentlicht werden. Damit sollen die Auswirkungen der Digitalisierung durch neue Formen der Datifizierung, Automatisierung, Virtualisierung und Mensch-Maschine-Interaktion mit einer gesellschaftlichen Bewertung und ethischer Einordnung flankiert werden. Den ersten Denkimpuls hat nun die Stiftung Datenschutz mit dem Papier „Grundlagen der digitalen Ethik – eine normative Orientierung in der vernetzten Welt“ vorgelegt. Mehr

Das Thema Datenschutz gehört zu den Themen, die in jedem Wahlprogramm irgendwie und irgendwo vorkommen, jedoch fast nie fettgedruckt und weit vorne platziert. In diesem Jahr, mit drei Landtagswahlen und der kommenden Wahl im Bund, fällt dies einmal mehr auf. Ansatzpunkte zur Positionierung und Differenzierung gäbe es gleichwohl genug. Mehr

Überwachung gibt es schon sehr lange. Waren die technischen Hilfsmittel früher noch längst nicht so ausgereift, lassen sich nun über Smartphones und Internet sehr genaue Datenprofile eines Menschen erstellen. Frederick Richter, Vorstand der Stiftung Datenschutz, gibt in einem MDR-Beitrag Auskunft über die neue Instrumente der (Selbst-)Überwachung. Mehr

Noch wissen wir nicht, welches Thema im Bundestagswahlkampf die Agenda bestimmen wird. Eine große Überraschung wäre es allerdings, würden sich Bundeskanzlerin Merkel und ihr Herausforderer Martin Schulz heftige Debatten gerade um das Thema Datenschutz und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung liefern. Für diesen Bereich muss daher stets aufs Neue um Aufmerksamkeit gekämpft werden. Mehr