DatenDialog: Ist Datenschutz Verbraucherschutz?

Technische Entwicklungen verändern den Handel und ermöglichen immer zielgenauere Angebote. Doch der Schutz unserer Daten bleibt dabei scheinbar auf der Strecke. Im ersten DatenDialog stellen wir Mechthild Heil, Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband, deshalb die Frage: „Ist Datenschutz Verbraucherschutz?“

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Bundesstiftung debattiert die Zukunft des Datenschutzes: Erster Sammelband mit prominenten Autoren vorgelegt

Wie werden wir morgen mit unseren Daten umgehen? Was wird uns Privatheit im 21. Jahrhundert bedeuten? Diesen und weiteren Fragen nähert sich ein Sammelband der Stiftung Datenschutz mit dem Titel „Zukunft der informationellen Selbstbestimmung“, der nun im Erich Schmidt Verlag erschienen ist. Mit dem wissenschaftlichen Buch startet die Leipziger Denkfabrik zugleich ihre neue Schriftenreihe DatenDebatten.

14 Autoren und Datenschutz-Experten wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Peter Schaar beschreiben die Zukunft eines Gegenstandes, der bereits in der heutigen Debatte politisch wie juristisch schwer zu umfassen ist. Denn was für manche eine bloß juristische Frage ist, hat aus Sicht anderer vor allem eine gesellschaftliche Dimension. Es geht um Bürgerrechte ebenso wie um revolutionäre neue Technologien und einträgliche Geschäftsmodelle.
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Stellenausschreibung Referent/in Datenschutzrecht

Die STIFTUNG DATENSCHUTZ wurde 2013 von der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Leipzig  gegründet. Aufgabe der unabhängigen Einrichtung ist die Förderung des Privatsphärenschutzes. Hierzu bietet sie eine Plattform zur Debatte und dient als Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Forschung. Ziel ist die Etablierung eines Dialogforums für eine praxisgerechte und wirksame Datenpolitik.

In 2016/2017 wird die Stiftung in einem Projekt eine Diskussionsplattform errichten und nationale wie internationale Akteure zusammenbringen, um pragmatische Lösungen für Problemstellungen im Bereich der Datennutzung vorzuschlagen. Die zu schaffende neue Institution soll die Verbindung von Theorie (Forschung, Politik) und Praxis (Wirtschaft, Nutzer, Aufsichtsbehörden) fördern.

Zur Unterstützung dieses Projekts sucht die Bundesstiftung ab sofort

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EU-Datenschutzgrundverordnung: Erfolg wird sich in der Praxis zeigen

Am 14. April 2016 verabschiedet das Europäische Parlament die bisher umfassendste Reform zum Datenschutz. Hierzu erklärt Frederick Richter, Vorstand der Stiftung Datenschutz:

“Ein reformierter Datenschutz ist ein Riesenschritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Rechtsschutz für die Privatsphäre. Nun müssen die Mitgliedstaaten die Spielräume der über 50 Öffnungsklauseln in der Verordnung mit Bedacht nutzen. Auch die Aufsichtsbehörden müssen sich bestmöglich abstimmen. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird das neue Datenschutzrecht den Belangen der Bürger angemessen dienen.
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“Datenschutz muss von uns allen begriffen werden!”

HSS_Logo_deuDie Europäische Datenschutzreform und ihre Auswirkungen auf Recht und Wirtschaft“

Donnerstag, 31. März 2016, München: Eine Veranstaltung der Stiftung Datenschutz und der Hanns Seidel Stiftung

Auf dem Podium:

Thomas Kranig, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht

Stephan Mayer, MdB, CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Prof. Dr. Kai v. Lewinski, Universität Passau

Werner Herrmann, Konzerndatenschutzbeauftragter UniCredit Bank

Moderation: Prof. Dr. Peter Bräutigam, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Datenschutz

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Tagungsbericht zum Symposium: Privatheit und Datenschutz – EU vs. USA

“Digital Clothes“ oder Unveräußerlichkeit? Internationale Wissenschaftler diskutieren Privatheit als Menschenrecht

Ein vollbesetzter Vorlesungssaal trotz Semesterferien? Mit dem Symposium „The Cultures of Privacy and Data Protection in the EU and in the U.S.“ gelang der Stiftung Datenschutz am 9. März 2016 dieses Kunststück. Mehr als 100 Zuschauer füllten den Renate-von-Metzler-Saal der der Goethe-Universität Frankfurt (Main) und erlebten aufregende Vorträge und eine lebhafte Diskussion.

Bereits der Titel der Veranstaltung regte die eingeladenen Wissenschaftlern an, Grundsatzfragen zu diskutieren. Dass es unterschiedliche Sichtweisen auf Privatheit und Datenschutz auf der Welt gibt, bestritt keiner der Forscher aus so verschiedenen Ländern wie den USA, Frankreich, den Niederlanden oder Großbritannien. Die Fragen nach den Gründen dafür und den Schlussfolgerungen daraus zogen sich als roter Faden durch das englischsprachige Forum.

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Summary: The Culture of Privacy and Data Protection in the EU and the U.S.

When we speak of „data protection“, what we mainly mean is the protection of individuals‘ privacy. But what does “privacy” or “the right to informational self-determination” actually stand for in various European countries and in the U.S. (where tremendous amounts of European’s personal data are stored
and processed)? Do we protect the same values and resources when we protect individual privacy? Or are there significant differences in the cultures defining what is or ought to be “private” information?
What value is attached to the right to control one‘s own personal data in the individual EU member states and the U.S.? How do we balance the individual‘s right to privacy with the sovereign authorities
of the state?

These are questions to be discussed when the EU General Data Protection Regulation is finalised, especially as one of the regulation‘s objectives is the EU- wide harmonisation of data protection
legislation. STIFTUNG DATENSCHUTZ invited experts from various European countries and the U.S. to Frankfurt to share their views.

Download Conference Schedule 09 March 2016

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EU-Datenschutzgrundverordnung: Besserer Schutz?

Eine Mehrheit der Bevölkerung sieht sich auch in Zukunft nur unzureichend vor Übergriffen auf die Privatsphäre geschützt. 60 Prozent der Deutschen sind skeptisch, dass die geplante Europäische Datenschutzgrundverordnung ihre Privatsphäre besser schützen wird. Dies ergab eine Befragung der Stiftung Datenschutz.

Trotz der jahrelangen Verhandlungen über eine Harmonisierung der europäischen Datenschutzrichtlinien wird von der Mehrzahl der Deutschen kein positiver Effekt für ihren persönlichen Datenschutz erwartet. Dies belegt eine Befragung, die gleichzeitig in Deutschland und Großbritannien durchgeführt wurde. Danach glaubt nur knapp jeder Zehnte in Großbritannien (zwölf Prozent), dass die Europäische Datenschutzgrundverordnung künftig die Privatsphäre der Menschen besser schützen wird. 52 Prozent der Befragten antworteten, dass sie die Lage nicht einschätzen können. Dies lässt einen geringen Bekanntheitsgrad der Neuregelung vermuten.
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Datenschutz in der betrieblichen Praxis

Alle Beschäftigten sollten sich mit den Kernpflichten des Datenschutzes auskennen. Unsere Broschüre “Datenschutz im Betrieb – Eine Handreichung für Beschäftigte in kleinen und mittelständischen Unternehmen” will ihnen die notwendigen Hintergründe vermitteln und praxisnah die gesetzlich vorgeschriebenen Grundinformationen darstellen. Die Broschüre umfaßt 40 Seiten im DIN A5-Format.

Für alle, die sich kompakt und praktisch über die Anforderungen des betrieblichen Datenschutzes informieren wollen, haben wir die allerwichtigsten Punkte noch einmal auf 11 Seiten zusammengefaßt: “Datenschutz ganz kurz“.
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Es (k)lebe die Privatsphäre!

 BvD und Stiftung Datenschutz präsentieren Aufkleber zum Abkleben von Webcams

Die BvD-Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ und die Stiftung Datenschutz warnen und schützen zugleich mit einer kleinen, aber pfiffigen Möglichkeit vor den Gefahren des Ausspähens durch Webcams: Die beiden Partner stellen einen Aufkleber zum Abdecken der Webcam an Laptop, Tablet und Smartphone vor, mit dem einfach, aber wirkungsvoll das heimliche Beobachten über die von Ferne eingeschaltete Kamera verhindert werden kann.

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